1976 nach dem Abitur wenige Monate Buchhändlerlehre; dann doch noch Studienplatz in Tiermedizin, Doktorarbeit; ein bisschen Großtierpraxis und schließlich Wechsel in eine ganz andere Branche, in der ich den Rest meines Berufslebens bleiben sollte: den Journalismus mit Schwerpunkt Wissenschaft und Bildung.
1984 Volontariat und erste Stelle in Hannover bei Land-Report, einem (damals) renommierten Landwirtschaftsblatt im Madsack-Verlag; ab 1987 dann Freie mit Schwerpunkt Agrarjournalismus für Tages- und Fachpresse sowie fürs Fernsehen; Umzug nach Bonn und Aufbau der Schwerpunkte Wissenschaft und Bildung, auch Medizin.
1990 Redakteurin in Bonn bei der Deutschen Universitäts-Zeitung (DUZ). Danke den lieben KollegInnen und allen AkteurInnen im Hochschulbetrieb für die tolle Zeit und Freundschaft bis heute!
1997 Wechsel auf die andere Seite der Kommunikation als Leiterin der Öffentlichkeitsarbeit (so hieß das damals noch) des Stifterverbandes. Denke gerne zurück an die geniale Zusammenarbeit mit Generalsekretär und Förderabteilung.
2005 ging es dann zur Leitung der Unternehmenskommunikation (so musste es jetzt heißen) im Forschungszentrum Jülich. Danke allen engagierten MitarbeiterInnen und den vielen für Kommunikation aufgeschlossenen WissenschaftlerInnen. Hier durfte ich miterleben, dass und wie scheinbar unterschiedliche Forschungsgebiete wie Umwelt und Energie oder Neurowissenschaften und Supercomputing aufeinander zugingen, miteinander kooperierten und voneinander profitierten.
2009 nächster Schritt zu interessanten, aber letztlich nur vorübergehenden Jobs wie dem Aufbau einer (bisher nicht gegründeten) Stiftung zur Förderung wagemutiger Forschung (von 2010-2012) oder der Leitung des Referates Gesundheitsforschung im BMBF. Nach einigen Monaten Ausfall durch Krebs bekam ich dankenswerterweise 2013 beim Human Brain Project für zwei Jahre die Chance zum Wiedereinstieg ins Berufsleben.
2016 Beginn der Selbstständigkeit mit vielen spannenden Aufträgen in Sachen Wissenschaftskommunikation und Öffentlichkeitsarbeit zum Beispiel der Universität Jena, des Lernmanagementsystem itslearning, des Nationalen MINT Forum oder auch von 4ING. Allen Beteiligten danke ich für die lehrreiche, spannende und sehr produktive Zusammenarbeit.
2020 kam Corona – und kurioserweise zeitgleich eine halbe Stelle beim DLR Projektträger im Team der Gesundheitskommunikation parallel zu meiner selbstständigen Tätigkeit. In dieser Zeit schrieb ich (wieder) so viele Texte wie in meinen ersten Berufsjahren. Danke allen, dass ich mich trotz Homeoffice schnell als Teil des Teams fühlen durfte!
2024 im April 66 Jahre alt und ab Oktober dann endgültiger Einstieg in die Rente.

